Öffentlich-rechtlicher Feudalismus

Öffentlich-rechtlicher Feudalismus

Fünf Jahre Rundfunkbeitrag sind für mich kein Grund zum Feiern – wohl aber dazu, mir Luft zu machen. Ein junger Mann betrat den U-Bahn-Waggon, in der Hand eine Gitarre und einen Ghettoblaster umgehängt. Was ich befürchtete, trat ein. Unmittelbar neben mir begann der Ghettoblaster mit irgendeiner Begleitung zu dröhnen, während der Mann seine Klampfe in…

Auf die Bühne, fertig, los!

Auf die Bühne, fertig, los!

Der Anfang entscheidet, ob sie Ihr Publikum erreichen oder nicht. Wie bereiten Sie Ihre Bühne, wenn Sie vor einer Gruppe sprechen? Fangen Sie hastig an zu reden, damit Sie nicht unnötig Zeit verlieren und das Ganze schnell hinter sich haben? Oder beginnen Sie Ihre Rede mit zehn bis fünfzehn Sekunden Schweigen, bis Sie sicher sind,…

1. Platz beim Herbstwettbewerb 2015 „Humorvolle Rede“

1. Platz beim Herbstwettbewerb 2015 „Humorvolle Rede“

Natürlich schmeichelt es meinem Ego, dass ich mich in der dritten Runde des Toastmaster-Wettbewerbes „Humorvolle Rede (deutsch)“ gegen meine hochkarätigen Mitbewerber durchsetzen konnte. Aus professioneller Sicht bestätigt sich aber für mich auch, dass in einem erfolgreichen Auftritt viel Arbeit steckt. In zwei vorhergehenden Anläufen im Herbst 2014 und im Frühjahr 2015 hatte ich die Trophäe…

Nehmen, was da ist – Visualisierung mithilfe von Gegenständen

Nehmen, was da ist – Visualisierung mithilfe von Gegenständen

„Ich weiß nicht mehr, was richtig ist und was nicht“, sagt Liane. Soll sie die neue Stelle annehmen, die ihr angeboten wurde? Es hängt so viel an dieser Entscheidung: Sie müsste Vertrautes aufgeben, sich auf etwas Unbekanntes einlassen; der neue Aufgabenbereich reizt sie, aber da meldet sich gleich wieder ihr eigenes Sicherheitsbedürfnis, ihr Partner ist…

Das Publikum? Das Publikum sind viele.

Das Publikum? Das Publikum sind viele.

Haben Sie auch manchmal solche Gedanken, wenn Sie vor einer Gruppe sprechen sollen – „Mein Vortrag wird beim Publikum auf Ablehnung stoßen, was ich zu sagen habe, wird das Publikum nicht interessieren“? Die Denkfalle in solchen Situationen besteht darin, dass wir unbewusst so tun, als seien unsere Zuhörer eine einzige Person. Und auf diese imaginäre…